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Die Technik im Kopierer Drucken E-Mail
Freitag, 02. September 2011 um 17:28 Uhr

Ein Kopierer ist eine Maschine, die schnell und kostengünstig Papierkopien von Dokumenten und anderen visuellen Bildern herstellt. Die meisten heutigen Kopierer verwenden eine Technologie namens „Xerographie“, ein Trockenverfahren unter Anwendung von Wärme. Kopierer können auch andere Technologien wie Tintenstrahlen benutzen, aber im Bürobereich ist Xerographie der Standard. Das Unternehmen Xerox führte xerografische Fotokopien im Jahr 1959 erstmals ein, was Verifax, Durchschreibepapier, Mimeographen und andere Vervielfältigungsverfahren allmählich ersetzte. Die Prävalenz dieser Verwendung ist einer der Faktoren, der die Entwicklung des früh in der digitalen Revolution angekündigten „papierlosen Büros“ erfolgreich verhinderte. Fotokopiergeräte sind in Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Regierungsbehörden weit verbreitet. Es gibt jedoch viele Prognosen, die den Kopierer immer stärker auf dem Rückzug sehen, da das digitale Erstellen und Verbreiten von Dokumenten zunehmend einfacher geworden ist.

Funktionsweise

  • 1. Aufladen: Eine zylindrische Trommel wird durch einen Hochspannungsdraht („Koronadraht“) elektrostatisch aufgeladen. Die Trommel hat eine Beschichtung aus einem fotoleitenden Material. Ein Fotoleiter ist ein Halbleiter, der leitfähig wird, wenn er Licht ausgesetzt wird.
  • 2. Aufnahme: Eine helle Lampe beleuchtet das Originaldokument, und die weißen Bereiche des Originaldokuments reflektieren das Licht auf die Oberfläche der Bildtrommel. Die Bereiche der Trommel, die dem Licht ausgesetzt sind, werden leitfähig und beginnen somit an Masse zu entladen. Die Fläche der Trommel, die keinem Licht ausgesetzt ist, also jene Bereiche, die den schwarzen Flächen des Originaldokuments entsprechen, bleiben negativ geladen.
  • 3. Fixierung: Der Toner schmilzt und bleibt aufgrund von Hitze und Druckrollen auf dem Papier kleben.

Dieses Beispiel stellt das Kopierverfahren eines der heutigen digitalen Geräte mit negativ geladener Trommel und positiv geladenem Toner dar. Einige ältere analoge Kopierer funktionieren mit positiv geladener Trommel und negativ geladenem Toner. Eine negative Fotokopie invertiert die Farben des Dokuments bei der Erstellung einer Kopie, was zu weißen Buchstaben auf schwarzem Hintergrund anstatt schwarzen Buchstaben auf weißem Hintergrund führt. Negative Fotokopien von alten oder verblichenen Dokumenten produzieren manchmal Ergebnisse, die eine bessere Ausrichtung haben und leichter zu lesen und auszuwerten sind.

Farbkopierer

Farbige Toner gab es bereits in den 1950er Jahren, den ersten Vollfarbkopierer brachte das Unternehmen 3M im Jahr 1968 auf den Markt, der mit Thermosublimationsdruck funktionierte statt mit der herkömmlichen elektrostatischen Technologie. Der erste elektrostatische Farbkopierer wurde von Canon im Jahr 1973 herausgebracht.

 

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